Heilpraktiker eingeschränkt für Psychotherapie

Einzeltherapie

Einzeltherapie in Oberursel

… manchmal ist es leichter einem Hinweis zu folgen, als weiterzugehen ohne Überblick …

Eine Auswahl von unterschiedlichen, belastenden Anlässen, bei denen eine Psychotherapie hilfreich sein kann. Kennen Sie diese Symptome:

  • Sie können sich nicht mehr (auf-)richtig freuen.
  • Sie merken, dass Sie Dinge, die Sie früher interessiert haben, nicht mehr interessieren.
  • Sie spüren keine „Power“ mehr, fühlen sich antriebs- und kraftlos.
  • Sie treffen sich weniger als früher mit Ihren Freunden und Bekannten.
  • Sie sind öfters gereizt, genervt und schneller als früher auf „180“.
  • Sie haben weniger Geduld mit Menschen, Ihrem Umfeld und bei Ihrer Arbeit.
  • Sie können sich nicht mehr längere Zeit auf eine Sache konzentrieren.
  • Sie schlafen schlecht.
  • Sie merken, dass Sie manche Gedanken nicht mehr loslassen und auch belasten.
  • Sie haben Ihre Zuversicht verloren. Sie  fühlen sich hoffnungslos und auch hilflos.
  • Weitere Symptome sehen Sie auch auf meiner Seite:  „Anlässe“.

In einer Einzeltherapie haben Sie die Gelegenheit individuell und in einem geschützten Umfeld Ihre Anliegen oder Ihre Lebensfragen zu bearbeiten. Sie bestimmen Ihre Ziele und erarbeiten, mit meiner Unterstützung, gangbare Wege und annehmbare Lösungen.
Setzen Sie sich mit mir in Verbindung: 06172 969074 oder über Kontakt
Die Einzeltherapie kann aber immer nur so erfolgreich sein, wie Sie bereit sind an Ihren Zielen zu arbeiten.

Was dürfen Sie von mir erwarten?

Fundierte Gesprächstechniken, unterschiedliche Interventionstechniken und direkte Interaktionen sind die Grundlagen meiner psychotherapeutischen Vorgehensweise.

Aus den unterschiedlichen Techniken und Verfahren die richtige Vorgehensweise für Sie, Ihre Situation und Ihre Problemlage zu finden und gemeinsam einen annehmbaren Weg zu Ihren Zielen zu entwickeln, das ist mein Anliegen.

Was sind Belastungsstörungen?[1]

Belastungsstörungen sind Reaktionen auf belastende Ereignisse.
Jeder gesunde Mensch kann reaktive Veränderungen in seinem Gefühls- und Verhaltensbereich entwickeln, wenn entsprechend ausgeprägte Belastungssituationen auf ihn einwirken.

Beispiele für psychische und soziale Belastungsfaktoren:

  • Wenn alte Freundschaften auseinanderbrechen.
  • Wenn Ihre Kinder das Elternhaus verlassen.
  • Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz verlieren.
  • Wenn Sie in Ihren Ruhestand gehen (müssen).
  • Wenn Sie sich von Ihrer Lebenspartnerin oder Ihrem Lebenspartner trennen bzw. scheiden lassen.
  • Wenn Sie einschneidende, private, wie berufliche, Misserfolge erleben müssen.
  • Wenn Sie die Diagnose zu einer schweren körperlichen Erkrankung erhalten.
  • Wenn Sie den Tod von nahestehenden Menschen erleben.

Es sind aber nicht nur unangenehme Erlebnisse, sondern eigentlich auch schöne Erlebnisse, wie

  • der Schulbeginn oder der Schulabschluss
  • die Geburt des ersten Kindes
  • die Heirat.

Auch diese, vermeintlich schönen, Erlebnisse können als Belastungsfaktoren in unterschiedlichem Schweregrad erlebt werden.

Welche Fragen sollten Sie sich im privaten wie im beruflichen Kontext immer wieder einmal stellen?

Im privaten Umfeld:

  • An welchen Hobbies haben Sie noch Freude und finden dabei Entspannung?
  • Wieviel Freude haben Sie an vermeintlichen Kleinigkeiten?
  • Können Sie den Moment genießen?
  • Wie bewusst erleben Sie Ihr Umfeld? Z.B.: „Welche Blumen blühen schon?“ „Haben die Bäume schon ausgeschlagen?“
  • Wann haben Sie sich das letzte Mal mit Freunden (spontan) getroffen?

Im beruflichen Umfeld:

  • Wann haben Sie zum letzten Mal mit Ihren Kollegen herzhaft gelacht?
  • Wann und weshalb haben Sie sich auf Ihre Arbeit gefreut?
  • Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude?
  • Auf was wollten Sie bei Ihrer Arbeit auf keinen Fall verzichten?
  • Welches wichtige Gespräch zögern Sie immer noch hinaus?
  • Weshalb lassen Sie die für Sie unangenehme Situation nicht stattfinden?

    Sie sehen, es gibt viele Fragen, die sich lohnen, dass sie gestellt werden. Nehmen Sie sich Zeit, erkennen Sie frühzeitig beginnenden Belastungssymptome und fangen Sie an Ihr Leben bewusst zu gestalten. Hierzu stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

Welche Belastungsstörungen zählen hierzu?

Die Gefahr an einer Belastungsstörung zu erkranken, umgibt uns permanent!

Der heutige, so schicksalhaft hingenommene „Lifestyle“ (über-)fordert uns häufig auf beiden Ebenen, sowohl auf der physischen als auch auf der psychischen Ebene.

Physische Ebene:

Unter physischen Belastungen verstehe ich Einflüsse wie ständig wechselnde Arbeitsstätten, häufige Hotelübernachtungen und ein gewöhnungsbedürftiges Umfeld, viele und lange Autofahrten, kein Sport, Fastfood, ständiges Sitzen in Meetings, Großraumbüro mit großem Lärmpegel und keine Rückzugsmöglichkeit, keine geregelten Pausen, keine Pausenkultur etc.

Psychische Ebene:

Zu den psychischen Belastungen zähle ich die ständige Verfügbarkeit, permanente Unterbrechungen durch Kollegen, Telefon und E-Mails, Arbeitsplatzunsicherheit durch Umstrukturierungen oder Unternehmenszusammenschlüsse, schlechte oder keine Kommunikation im Unternehmen, fehlende oder veränderte Unternehmenskultur, Leistungsdruck, permanenter Termindruck, keine Rückzugsmöglichkeiten, keine Entspannungsphasen, Rollenerwartungen im Unternehmen und auch privat etc.

Diese, vermeintlich schon „gewohnten“, Belastungen führen langfristig zu negativen Reaktionen in unserem System. Unser System gibt uns schon sehr früh Signale, nur werden Sie häufig nicht beachtet. Ich denke an Signale, wie

  • Konzentrationsstörungen,
  • Kopfschmerzen,
  • Rückenschmerzen,
  • Hörsturz/ Tinnitus,
  • Blutdruck und Pulsfrequenz erhöht,
  • Schlafstörungen,
  • Appetitlosigkeit und viele mehr.

Die auftretenden Symptome müssen ernst genommen werden und sollten mit einem Arzt, Psychiater, Psychologen oder Psychotherapeuten besprochen werden. Manchmal hilft auch schon ein vertrauensvolles Gespräch mit einer kompetenten Person, die gemeinsam mit Ihnen die belastenden Ereignisse bespricht und Sie einen bestimmten Zeitraum begleitet.

Hierzu stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

 

[1] Siehe unter F4 in der ICD-10-Klassifikation: „Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen“