Heilpraktiker eingeschränkt für Psychotherapie

Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP)

Weshalb kann CBASP für Sie eine geeignete Therapiemethode sein?

CBASP ist die bisher einzige störungsspezifische Psychotherapie für chronische Depressionen mit frühem Beginn.

Der CBASP-Ansatz geht folgendermaßen auf die spezifische Charakteristika chronischer Depressionen ein:

  • Die wichtigste lebensgeschichtlichen Themen werden zusammengestellt und es wird besprochen, wie sie sich im gegenwärtigen Leben auswirken.
  • Situationen, die unbefriedigend verlaufen oder wo man von anderen nicht das bekommt, was man sich wünscht, werden aufgeschlüsselt um erfolgreiche Lösungen dafür zu finden.
  • Hartnäckige ungünstige Verhaltensmuster, die bisher kaum beeinflussbar schienen, werden verändert.
  • Sie werden angeleitet, Ihre Wirkung auf Ihre Umwelt wahrzunehmen, dazu bringt sich der Therapeut persönlich ein. Er schildert Ihnen in einer unterstützenden, nicht verletzenden Art, wie Sie auf ihn wirken.

Bei dem Verhaltensanalyse-System CBASP handelt es sich um eine Therapieform, die gezielt auf chronisch depressive Personen zugeschnitten ist. Man geht davon aus, dass bei chronisch depressiven Patienten eine Art Entwicklungsstörung vorliegt, die eine Folge von frühen ungünstigen Entwicklungsbedingungen, wie z.B. andauernde psychische Verletzungen, Vernachlässigung, Missbrauch, ist. In der Folge entstehen Probleme bei der Selbstwahrnehmung und der Wahrnehmug von zwischenmenschlichen Erfahrungen. Oft haben sich die Betroffenen einen „Verhaltensstil“ im zwischenmenschlichen Umgang angeeignet,  der neue Probleme mit sich bringt, so dass spätere soziale Kontakte unbefriedigend verlaufen und zunehmend vermieden werden.

In der Therapie soll also gelernt werden, die zwischenmenschlichen Auswirkungen seines eigenen Verhaltens zu erkennen und gezielt Probleme zu lösen. Vermeidendes Verhalten und daraus folgende Hilflosigkeit sollen durch eine aktive Haltung ersetzt werden. Der Patient lernt zu erkennen, was er bei anderen Personen auslöst und was andere bei ihm auslösen. Diese sozialen und persönlichen Kompetenzen können der Weg dazu sein, dass der Patient künftig seine Wünsche und Bedürfnisse angemessen formuliert, um schließlich von anderen das zu bekommen, was er sich wünscht. In der Therapie werden diese Kompetenzen und Verhaltensweisen gemeinsam mit dem Therapeuten durchgeführt, anschließend reflektiert und die als gut empfundenen Strategien werden als neue Verhaltens- und Handlungskompetenzen in den Alltag übernommen.

Quelle: Universitätsklinikum Freiburg, Patient(inn)en-Information, Version 1.2 von 2009